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  • und vieles mehr

Für alle diese Aufgabenstellungen finden Sie bei uns den zuverlässigen und unbürokratischen Partner.



Aktuelles:

Neuer Gesetzentwurf

Neues zum Entwurf des BMVI zur Neuregulierung der LuftVO:

Wir hatten dem BMVI einige Änderungswünsche mit unserer Entgegnung und Petition mit auf den Wege gegeben. Nun sind einige Punkte geändert oder klar gestellt worden und der Entwurf ist nun in den parlamentarischen Gremien (die nächsten beiden Wochen) und wird danach dem Bundesrat zur Entscheidung vorgelegt (3-5 Wochen). Hier ein Überblick über die erreichten Änderungen:

Entfallen der pauschalen Erlaubnispflicht für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsysteme und Flugmodellen bis 5 kg Startmasse

Zu den Änderungen gehört, dass nun ein Kenntnisnachweis ab 2 kg Abfluggewicht vorgesehen ist. Unter dieser Gewichtsklasse ist weiterhin kein Kenntnisnachweis erforderlich. Ich denke, dieser Kompromiss kommt einerseits dem allgemeinen Sicherheitsbedürfnis entgegen und baut andererseits keine allzu hohen Hindernisse für Hobby- und Freizeit-Piloten auf, auch wenn sich hier der eine oder andere trotzdem gerne eine Verpflichtung zum Kenntnisnachweis wünschen würde.

Verbot für den Betrieb in Flughöhen über 100 Metern

Die vom DMFV in deren Pressemitteilung vom November verlautbarte Option, dass mit einem einfach vom DMFV ausstellbaren Kenntnisnachweis auch abseits dafür vorgesehener Fluggelände über 100 Meter geflogen werden darf, stimmt laut BMVI nicht und es gibt hier auch keine Sonderbehandlung einzelner Verbände.

Verbot für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen oder Flugmodellen für Geräte mit Kamera o.ä. bzw. mit einem Gewicht von mehr als 0,25 kg

Wir hatten mit der Entgegnung zum Entwurf gefragt, wie auch in Zukunft Luftaufnahmen von Objekten in bewohntem Gebiet möglich sein können. Laut Aussage des BMVI dürfe, wer über eine Allgemeine oder Einzel-Aufstiegsgenehmigung verfüge, auch weiterhin über bewohnten Grundstücken mittels mit Kamera- oder Lasertechnik ausgestatteten Coptern fliegen. Hier gibt es also zumindest für gewerbliche Copter Piloten keine Einschränkung.

Nach §21a ist laut neuem Entwurf zur LuftVO für Copter Piloten mit Aufstiegsgenehmigung ein Überfliegen privater Grundstücke mit Kameratechnik erlaubt, wenn dies in der Aufstiegsgenehmigung entsprechend genehmigt ist. Hierzu muss zukünftig bei Antrag der Aufstiegsgenehmigung der Einsatzzweck näher beschrieben werden, auf deren Basis die Risikoeinstufung erfolgt. Gegebenenfalls werden von der zuständigen Landesluftfahrtbehörde dann entsprechende Nachweise eingefordert, die erläutern, dass Copter Pilot sowie die eingesetzten Multicopter für derartige Aufnahmen geeignet sind. Anders als für Copter Piloten ohne Aufstiegsgenehmigung muss dann nicht zwingend die Erlaubnis des Grundstückseigentümers eingeholt werden, wenn die sonstigen Bestimmungen des Datenschutzes und der Persönlichkeitsrechte beachtet werden (z.B. wenn Einzelheiten/Personen nicht wiedererkennbar sind, indem man in genügender Höhe fliegt bzw. vor Veröffentlichung diese unkenntlich macht oder ganz aus dem Filmmaterial herausschneidet).

Kennzeichnungspflicht für Fluggeräte ab einem Gewicht von 250 gr. Startmasse

In einem weiteren Punkt, der ebenfalls auf der Agenda unserer Entgegnungen stand, ist der BMVI inzwischen auch flexibler. So wird die Kennzeichnungspflicht für alle Copter ab 250 gr. zwar kommen, aber es dürfen auch feuerfeste Aufkleber zur Kennzeichnung genutzt werden und die Kennzeichnung muss nicht zwingend in Form einer Plakette mittels Nieten, Schrauben oder ähnlichem angebracht werden.

 

Unklar bleibt hingegen, wie es mit der Verpflichtung zum Befähigungsnachweis für Copter von 5 kg bis 10 kg aussieht. Hier wird es wieder von den einzelnen Landesluftfahrtbehörden abhängen, inwieweit es bei der Allgemeinverfügung bis 10 kg bleibt und ob die bisherigen Nachweise genügen und noch anerkannt werden. Hier bleibt also noch Diskussionsbedarf…

 

 

Soweit der aktuelle Stand zum 5.01.2017. Wir bleiben weiter am Ball und sind im Januar auch im Gremium des DIN-Norm-Ausschuss für UAV, der entscheidend an den Regelungen für Schulungen und Betriebsvorgaben für UAS mitwirkt.

 

Quelle BVCP e.V. (Bundesverband der Copterpiloten)

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Aerial Culture - Fliegen mit Verantwortung

Bundesverband Copter Piloten startet Initiative “Aerial Culture – Fliegen mit Verantwortung” Copterworld unterstützt diese Initiative im vollem Umfang!

 

 

In Deutschland gibt es derzeit bereits mehr als 400.000 Unmanned Aerial Systems (so der Fachbegriff für Drohnen) – Tendenz steigend. Leicht zu steuern, leicht zu erlernen und immer vielfältiger einsetzbar sind Multicopter ein beliebtes Hobby, aber oft auch ein nützliches und kostensparendes Hilfsmittel im beruflichen Alltag.

 

 

Doch mit Zunahme der Multicopter wächst auch das Risiko und die Verantwortung der Copter Piloten. Immer häufiger hört man von gedankenlosem Verhalten einzelner Steuerer oder Meldungen über Beinahe-Kollissionen von Drohnen mit dem bemannten Luftverkehr. Zum Image-Schaden aller Copter Piloten.

 

 

Dabei geht die überwiegende Mehrheit der Copter Piloten vernünftig mit ihren wertvollen Coptern um und hält sich an die gesetzlichen Bestimmungen. Von ihnen geht keinerlei Gefährdung aus.

 

 

Wir wollen nicht warten bis die allgemeine Panik und Verunsicherung uns die Regeln für das Copter-Fliegen diktiert und eine derzeit stark aufblühende Branche mit vielfältigen Chancen für die Gesellschaft abrupt ausbremst. Lieber möchten wir das Heft in die Hand nehmen und mit gutem Beispiel voran gehen.

 

 

Der Bundesverband Copter Piloten setzt sich für die persönlichen Interessen von Copter-Piloten und der ganzen Multicopter-Branche ein, für bessere wirtschaftliche Einsatzmöglichkeiten, größeres gegenseitiges Verständnis, den respektvollen Umgang miteinander und für mehr Sicherheit beim Einsatz von Multicoptern.

 

 

Mit unserer Initiative “Aerial Culture – Fliegen mit Verantwortung” möchten wir ein positives Zeichen setzen, das nicht nur Verpflichtung nach innen ist, sondern ebenso ein Versprechen an die Öffentlichkeit, dass wir uns als Mitglieder des BVCP für verantwortungsbewusstes Fliegen und respektvollen Umgang mit Coptern einsetzen.

 

 

Dazu gehört bei gewerblichen Copter Piloten auch eine vernünftige wirtschaftliche Planung ihrer Einsätze, denn wer seine Leistung nicht zu marktgerechten Preisen anbietet, muss an Vorbereitung, Equipment und Ausbildung sparen – oft zu Lasten der Sicherheit.

 

 

Das Selbstverständnis von “Aerial Culture – Fliegen mit Verantwortung” hat der Verband in 10 Punkten zusammen gefasst:

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